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Körperorientierte Traumaintegration

Somatische Emotionale Integration®

Das Ziel von SEI® ist die Integration
von Körper, Psyche, Emotionen, Erleben und Denken.

  • Somatisch — Unsere Emotionen entstehen in unserem Körper

  • Emotion— Wahrnehmen ohne sich mitreißen zu lassen

  • Integration — Was wir integriert haben, kann sich verändern

  • Reden — alleine hilft nur bedingt

Entwicklungstrauma

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Ent
wicklung

Oft denken wir, dass unsere Kindheit normal verlaufen ist und merken gar nicht, wie sehr uns scheinbare Kleinigkeiten geprägt haben. Oder wir können uns nicht daran erinnern weil sich dies vielleicht schon während der Schwangerschaft oder in den ersten vier Lebensjahren ereignet hat.
Im Verlauf unseres Lebens stellen wir fest, dass sich bestimmte Dinge immer wiederholen oder wir unangemessen auf Ereignisse, Situationen oder andere Menschen reagieren. Oder dass unsere Beziehungen sowohl privat als auch beruflich nicht so verlaufen, wie wir uns das wünschen.

Häufige Themen

Ich fühle mich alleine
obwohl ich in Kontakt mit anderen bin
Wo ist mein Platz?
auf der Suche nach deinem Platz im Leben
Ich fühle mich unverstanden
keiner versteht mich!
Reden alleine hilft mir nicht
es ist alles gesagt aber es verändert sich nicht
Was sind Bedürfnisse?
ich kenne meine Bedürfnisse nicht
Ich fühle mich fremd in dieser Welt
ankommen im Leben
"Dinge" wiederholen sich
schon wieder, wie komme ich da raus?
Ich habe schon soviel ausprobiert
Mit Verkörperung und Integration zur Veränderung
Entwicklungstrauma, Somatische Emotinale Integration® SEI, Augsburg, München, Ulm

Entwicklungstrauma

Bindungsstörungen

Entwicklungstrauma entsteht durch immer wiederkehrende, überwältigende und quälende Einwirkungen, die über einen längeren Zeitraum ertragen werden mussten, meistens im Kontakt mit engen Bezugspersonen (Mutter oder Vater).
Es müssen nicht einmal außergewöhnliche Ereignisse gewesen sein, schon das mehrmalige schreien lassen eines Säuglings kann bei einem Säugling zu einem Entwicklungstrauma führen.

Diese traumatischen Erfahrungen prägen oft tiefgreifend das Erleben der Welt und die Beziehungen zu anderen Menschen.

Für das spätere Leben kann dies bedeuten, dass das Nervensystem dauerhaft in einer Über- oder Untererregung schwingt.
In der Folge ist das Nervensystem anfälliger und verletzlicher für jede Art von Reiz. 
Zudem wird die Welt durch dieses nicht flexible und ungesund entwickelte Nervensystem erlebt und betrachtet.

Nicht selten zeigen sich Symptome die einer Depression, einen Burnout oder emotionaler Taubheit sehr ähnlich sind.

Wissenswertes zu SEI & Trauma

Was ist der Unterschied zwischen einem "normalen" Trauma und einem Entwicklungstrauma?
Während ein Schocktrauma meist durch ein einmaliges, überwältigendes Ereignis entsteht, ist ein Entwicklungstrauma das Ergebnis von langanhaltenden Belastungen in der Kindheit. Es entsteht oft durch eine fehlende emotionale Einstimmung der Bezugspersonen oder chronischen Stress im Familiensystem. Da diese Erfahrungen gemacht wurden, während sich das Nervensystem noch entwickelte, manifestieren sie sich oft als ein tiefes Gefühl von „Ich bin nicht sicher“ oder „Ich bin nicht richtig“, das bis ins Erwachsenenalter anhält.
Warum reicht „darüber reden“ allein bei Trauma oft nicht aus?
Frühe traumatische Erfahrungen werden in Hirnarealen gespeichert, die für das Überleben zuständig sind und keinen direkten Zugang zur Sprache haben. Wenn wir nur kognitiv (über den Verstand) arbeiten, erreichen wir diese tief sitzenden Prägungen im Nervensystem oft nicht. Die Somatische Emotionale Integration (SEI)® schließt die Lücke: Wir beziehen den Körper und seine Empfindungen mit ein, um festsitzende Überlebensenergien achtsam zu lösen und das Nervensystem neu zu regulieren.
Muss ich in der Therapie noch einmal alles Schmerzhafte durchleben?
Nein, im Gegenteil. In der körperorientierten Arbeit nach SEI vermeiden wir eine Retraumatisierung. Wir arbeiten „ressourcenorientiert“. Das bedeutet, wir schauen nicht nur auf den Schmerz, sondern stärken zuerst Ihre Fähigkeit zur Selbstregulation und Ihre inneren Anker. Wir arbeiten in kleinen, dosierten Schritten (Titration), sodass Ihr System nur so viel verarbeitet, wie es auch integrieren kann. Sicherheit und Ihr individuelles Tempo stehen an oberster Stelle.
Woran merke ich im Alltag, dass die Arbeit mit SEI wirkt?
Die Veränderungen zeigen sich oft darin, dass Sie sich in Ihrem Körper wieder „beheimateter“ fühlen. Klienten berichten häufig, dass sie in stressigen Situationen weniger schnell in alte Muster wie Rückzug oder Wut verfallen. Sie gewinnen an Kapazität, Ihre Emotionen zu halten, ohne von ihnen überflutet zu werden. Auch Ihre Beziehungsfähigkeit profitiert: Wenn das eigene Nervensystem zur Ruhe kommt, wird echter Kontakt zu anderen Menschen wieder sicherer und nährender möglich.

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